Montag, 17. April 2017

DBA army II/36a Graeco-Bactrian ready for action!

Ostern war dieses Jahr nicht so tolles Wetter bei uns - dies gab mir die Gelegenheit die II/36a Graeco-Bactrische DBA-Armee fertig zu stellen. Es ist für mich immer ein tolles Gefühl, eine Armee abschliessen zu können, und das Beste folgt dann ja erst noch - das erste Spiel mit den neuen Figuren!
Weather was not too nice these Easter days, so I had time to finish my II/36a Graeceo-Bactrian DBA army. As always it was a fantastic moment to see the army in its entirety, and the best thing is still to come - the first game with these new figures!


Nun aber der Reihe nach: Die Armee besteht vollständig aus Figuren von Xyston Miniatures und ist ein Gemisch aus Truppen verschiedenster Herkunft:
The army is completely made of Xyston Minatures' miniatures and depicts troops of many different ethnic origins:
v.l.n.r. Plänkler aus Kreta, indische Bogenschützen, seleukidische Hilfstruppen
left to right: Cretan Psiloi, Indian Bows, Seleucid Auxilia
griechische Pikenträger (Schild-Decals von Little Big Men Studios)
Greek Pikes (shield decals by Little Big Men Studios)


v.l.n.r. persische, griechische und seleukidische schwere Reiterei
left to right: Persian, Greek and Seleucid heavy cavalry
persische leichte Reiterei
Persian light cavalry


indischer Elefant mit griechischer Besatzung
Indian elephant with greek crew


meine II/36a Graeco-Baktrische Armee...
my II/36a Graeco-Bactrian army...


... in Panoramaansicht fotografiert
.. in a panoramic photography


Die Greaco-Baktrier verehren Zeus den Donnerer als Gottheit und tragen darum einen Donnerkeil als Zeichen. Entsprechend werden sie als Lager einen schönen kreisförmigen Zeus-Tempel erhalten, der aber noch in Arbeit ist. Ich werde das fertige Lager und seine Entstehung später hier posten.
The Graeco-Bactrians worship Zeus the Thunderer as their deity and thus bear a thunderbolt as a sign. This is why they will get a circular temple dedicated to Zeus as their camp element (I am still working on it and a post about its development and final result is about to appear here).


Und übrigens: "Nach den Spiel ist vor dem Spiel" soll Sepp Herberger gesagt haben. Für mich gilt sinngemäss "nach der Armee ist vor der Armee", Ich nehme mir als nächstes die II/69 Sassaniden von Lurkio Miniatures vor:
And - as you all know - working on miniature armies never really comes to an end. My II/69 Lurkio Miniatures' Sassanid Persians lie within reach:




Dazu besitze ich auch schon das passende Lager, nämlich ein wunderschönes Modell des Grabmals des persischen Grosskönigs Kyros II. Dieses Modell - und noch weitere tolle Lagerelemente gibts bei Menix Miniatures zu kaufen!
I have already got a really beautiful camp for the Sassanids: It is a model of the tomb of Cyrus II the Persian Great-king. This model and more gorgeous camp elements are made and sold by Menix Miniatures!

Sonntag, 2. April 2017

DBA II/36a Greek-Bactrian: Auxilia und Bogenschützen

Die griechisch-baktrische DBA-Armee ist aus Truppen verschiedener Herkunft zusammengewürfelt, so wie sich Alexander sein multinationales Reich vielleicht vorgestellt hatte. Neben den berittenen Griechen und Persern und der griechischstämmigen Phalanx kämpfen darin auch Seleukiden mazedonischer Herkunft, ebenso wie indische Truppen.

Die Seleukiden in der griechisch-baktrischen Armee kämpfen nach Art der Hypaspisten, wie sie von Alexander eingeführt wurden, als mittelschwere Infanterie. Beweglicher als die Phalanx, deutlich besser geschützt als die Psiloi. In DBA gelten sie als Auxilia.

seleukidische Hypaspisten in der Bildmitte und rechts

Donnerstag, 23. März 2017

DBA II/36a Greek-Bactrian: Die Piken sind fertig bemalt

Nach einem Unterbruch, in welchem ich Figuren und Gelände für einen Wargaming-Tag mit Sharp Practice 2 und einem DBA Big Battle Marignano 1515 bereit gemacht hatte, ist jetzt wieder Zeit, an den Graeco-Baktriern zu arbeiten.

Nun sind also die vier Piken-Elemente bemalt, aber noch nicht fertig basiert:

Die Nachkommen, der mit Alexander nach Baktrien gekommenen Griechen bilden die Piken-Phalanx der graeco-baktrischen Armee

Sonntag, 19. März 2017

DBA-RRR Big Battle Marignano 1515

The Battle of Marignano (today "Melegnano") was of vital importance for Swiss history and it is counted to be one of the crucial battles of the Italian Wars. On September 13 and 14 of the year 1515 the forces of the french king François I were facing the troops of the Swiss confederation who were defending the duchy of Milan. The Swiss had pledged to protect the Duke M.Sforza of Milan who was also allied with the Pope and with the Emperor Maximilian I. (...)


In the afternoon of September 13 a group of mercenaries, goaded by the swiss Cardinal M.Schiner, rushed towards Marignano. The swiss vanguard, an elite troop of about one thousand arquebusiers, made contact with the French at 17 p.m. but did not succeed to take the french artillery. 
At dawn of September 14 the swiss pike squares attacked again, but the french artillery wrought carnage among them. The Swiss had to retreat and started a new attack which was almost successful, but just in time a 12'000 man contingent of the Republic of Venice had arrived to reinforce the french army. In the end, the Swiss retreated towards Milan.

Mittwoch, 1. März 2017

1813 - der Rekrut von E.Erckmann und A.Chatrian

Für einmal lässt uns ein historischer Roman aus der Zeit Napoleons die Geschichte weder aus der Sicht eines Heerführers noch eines heldenhaften Soldaten erleben. Josef Bertha ist ein Uhrmacherlehrling aus Pfalzburg im Elsass. Die Stimmung in der Bevölkerung ist gedrückt, weil täglich neue Hiobsbotschaften aus Russland eintreffen. Schliesslich eröffnen die Verlustlisten am Rathaus, was sich niemand vorstellen konnte: Kaum einer der vielen Söhne, Brüder und Väter, die mit der Grande Armée ausgezogen sind, wird wieder nach Hause kommen.
Doch der Kaiser braucht rasch neue Soldaten. So kommt es, dass der gehbehinderte Josef wider Erwarten zur Armee eingezogen wird. Wir erleben seine eigene Verzweiflung und den Schmerz seiner Angehörigen - wird Josef seine Liebsten jemals wiedersehen?
Josef marschiert mit der Armee gegen Preussen, welches der Kaiser wieder unter seine Kontrolle bringen will. In der Schlacht von Lützen erlebt Josef seine Feuertaufe, danach folgen die Schlachten von Bautzen, Dresden und das Gemetzel der Völkerschlacht von Leipzig im Oktober 1813. Schliesslich der Rückzug der französischen Armee nach Frankreich.




Die Autoren beschreiben mit Hilfe der familiären und beruflichen Situation des Josef Bertha anschaulich die Situation im spätnapoleonischen Frankreich. Auch das tägliche Leben als Soldat, die Märsche, das Biwakieren, schliesslich die ersten Kämpfe wird ohne Pathos dargestellt. Sehr interessant ist die Phase, wo sich Josef im Lazarett im besetzten Dresden aufhält und zusammen mit einem Veteranen den Stimmungsumschwung der preussischen Bevölkerung beobachten kann: Wurden die französischen Soldaten 1806 noch als Befreier bejubelt, so sind sie 1813 zu Unterdrückern der Freiheit geworden.

Die Kampfhandlungen werden naturalistisch und nüchtern dargestellt. Josef ist kein Held, kann sich im Kampf aber behaupten und erlebt, wie die Selbsterhaltung jede andere menschliche Regung in der Schlacht auslöscht. Schliesslich beschreiben die Autoren das Elend und die Auflösung der Disziplin auf dem Rückzug nach der Schlacht bei Leipzig.

Das Werk ist deutsch als Hörbuch im Zeitbrücke Verlag erschienen. Sehr empfehlenswert!


Originaltitel: Histoire d’un conscrit de 1813

Samstag, 18. Februar 2017

Wargaming Moments

Kürzlich spielte ich eine DBA-Partie mit meinen II/82b späten Westgoten gegen Andreas' III/28 Karolinger.Schon früh im Spiel machten sich zwei karolingische Ritter-Elemente auf einen Flankenmarsch. Mein einzelnes Bogenschützen-Element, welches diese Flanke hätte sichern sollen, konnte die beiden Ritter nicht stoppen, und so standen diese unbehelligt vor meinem Lager. Sie liessen sich nicht lange bitten, griffen an und besetzten mein Lager. Damit lag ich 0 - 2 zurück.


Lately I have been playing a DBA game with my II/82b later visigoths against Andreas' III/28 carolingian franks. Early in the game two carolingian knight elements started a flanking march. My lone element of bows protecting this flank could not stop them and very soon they were facing my undefended camp. They seized the opportunity, charged - and occupied my camp. So I was 0 - 2 down.


Obwohl dies keine angenehme Situation war, hat mir doch das Bild auf dem Spielfeld gefallen:
Even though I was displeased by the situation, I liked the picture on the battlefield:


Der karolingische Angriff ist erfolgreich - mein westgotisches Lager ist besetzt! In der Bildmitte haben sich meine Bogenschützen im Wald in Sicherheit gebracht. Im Hintergrund sind die Schlachtlinien zu sehen, die später aufeinenader prallen und das Spiel entscheiden werden.
My camp is occupied after the successful carolingian attack! In the centre of the picture my element of bows is seeking shelter in the woods. In the background you can see the two battlelines which later will clash and decide the game.


Diese Momentaufnahme hat mir so gut gefallen, dass ich sie - zusammen mit einigen älteren Aufnahmen von besonderen Situationen - auf einer eigenen Seite "Wargaming Moments" zusammengestellt habe. Im Laufe der Zeit soll daraus eine kleine Sammlung werden.
This lovely snap-shot helped me come up with the idea to start a page on this blog dedicated to "Wargaming Moments" where I want to collect special pictures.

Sonntag, 12. Februar 2017

Ein Bilderrätsel für Wargamer

Was ist auf dem folgenden Bild zu sehen?
a) eine Tischdecke
b) ein Innenschlafsack
c) ein Barchent-Leintuch


Natürlich hat die gewiefte Historikerin ebenso wie der interessierte Laie sofort entdeckt, dass keine der drei angebotenen Lösungen richtig ist. Es handelt sich nämlich um das zusammengefaltete Grabtuch von Turin:


... welches schon seit langer Zeit im Dom von Torino aufbewahrt wird und darum NICHT zusmmengefaltet auf meinem Wohnzimmertisch liegt. Bei dem textilen Ding auf dem Foto oben  - und jetzt kommt des Rätsels Lösung - handelt es sich um





eine Battle Mat der Firma Cigar Box. Die Firma bietet textile Spielmatten in diversen Designs und Abmessungen an. Für meine Sharp Practice Spiele habe ich mir die Grassland Battle Mat bestellt. Sie ist aus einem dünnen, fleece-artigen Material, einseitig bedruckt und die Seitenkanten sind sauber vernäht. Auf dem Tisch ausgebreitet sieht sie so aus:

 
Das Material hat eine ganz feine Struktur und eignet sich aus meiner Sicht für das Spiel mit 15mm Figuren ebenso wie mit 28mm Figuren:

15mm DBA Figuren mit Lager

28mm Figuren und Gebäude

Beim Bewegen der DBA-Basen auf der Matte ist je nach Bewegungsrichtung ein ganz leichter Widerstand zu spüren, in einer anderen Richtung gleiten die Basen perfekt - offenbar spielt die Webstruktur der Matte eine Rolle. Das exakte Positionieren der Basen - wie es für DBA-Spiele so wichtig ist - funktioniert aber problemlos.
Bei meinem kurzen Test habe ich die Matte auf die drei rohen Sperrholzplatten gelegt, die ich bis jetzt schon als Unterlage für die Modelleisenbahn-Grasmatte verwendet habe, die mir bisher als Spielfeld gedient hat. Auf dieser Sperrholzunterlage haftet die Cigar Box Battle Mat perfekt und verrutscht nicht. Ob dies auch auf einer glatten Tischoberfläche so ist, wird sich herausstellen. Evtl. muss die Matte auf einem glatten Tisch zusätzlich fixiert werden?

Die Matte soll laut Hersteller die Dimension 4 x 6 ft PLUS, genauer 56 x 76 inches (142 x 193 cm), haben. Meine Matte misst exakt 155 x 200 cm - sie ist also sogar etwas grösser als angegeben. Die 155 cm Breite sind super, weil man so darauf DBA Big Battle spielen kann, wofür das Spielfeld 2 x 75 cm breit sein muss.

Optisch gefällt mir die Matte sehr gut. Sie ist relativ dunkel, was dem mitteleuropäischen Grasland gut entspricht. Die Matte lässt sich einfach wie ein Grabtuch ehh, Tischtuch zusammenlegen und ist darum einfach transportierbar und benötigt wenig Platz zum Aufbewahren.

Die Matte wird Mitte März getestet, wenn darauf am Vormittag Sharp Practice und am Nachmittag ein DBA Big Battle der Schlacht von Marignano gespielt wird.